ERIKA POECH

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Erika Poech
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Erika Poech
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Chiemgau Online vom 19.Juni 2010

Erika Poech: Kunst ist ihr Leben


 

Erika Poech: Kunst ist ihr Leben

Oberbrunnham (ll.) Im Kulturhaus Holzapfel in Oberbrunnham gibt es derzeit ein Wiedersehen mit der gebürtigen Salzburgerin Erika Poech, die vor rund 45 Jahren in Trostberg ansässig wurde. Hier hat sie in „Sachen Kunst“ wahrlich Pionierarbeit geleistet. Nicht nur, dass sie als Malerin auf sich aufmerksam machte, nicht minder maßgeblich wirkte sie als Galeristin und Vermittlerin qualitätvollen Gegenwartsschaffens. Peu à peu führte sie einen ständig wachsenden Kundenkreis an die moderne Kunst heran und schärfte den Blick dafür in großartigen Ausstellungen. Fast geriet dabei ihr eigenes Schaffen etwas in den Hintergrund und nur sporadisch gab sie über sich selbst und ihr künstlerisches Wirken Auskunft.

„Der rote Topf“ nennt Erika Poech dieses Aquarell. Foto: llJetzt, zu einem runden Geburtstag, hat sie erfreulicherweise noch genügend Ansporn gefunden, rückblickend aufzuzeigen, was sie in mehr als 40 Jahren auf Leinwand und Papier gebannt hat und was in der Summe eines der Kunst gewidmeten Lebens vom Herzen in die malende Hand geflossen ist. Mit der Bildwelt einhergegangen ist dabei immer ein inneres Erleben, das textlich auszudrücken ihr gleichzeitig zum Anliegen wurde. So entstand eine fruchtbare Symbiose von Malerei und Lyrik wie sie derzeit im Kulturhaus Holzapfel ins rechte Licht gerückt wird.

Bei der Vernissage stellte Erika Poech vor einer großen Zahl von Kunstfreunden ihr Buch vor, das in Wort und Bild Auskunft über ihre künstlerischen Ambitionen gibt und das auch Bestandteil der Oberbrunnhamer Ausstellung ist. In einer sehr persönlich gehaltenen Lesung wurde deutlich, wie sich Text und bildnerisches Schaffen sinnvoll ergänzen, wie Nachdenkliches in die Malerei fließt und so beides immer Niederschrift eines eigenen Erlebnisses ist. Die höchst wirkungsvoll platzierten Arbeiten bestätigen, dass die Künstlerin in allen wesentlichen Techniken sicher zu Hause ist, dass aber wohl das Aquarell ihrem Wesen am meisten entspricht. Hier gelingen zauberhafte, duftig-leichte Ergebnisse. Vor allem bei den Blumenbildern spürt man, wie über den optischen Reiz hinaus etwas von der Naturverbundenheit der Künstlerin zum Ausdruck gebracht wird. Und selbst der welkende Strauß leuchtet noch in voller Beseeltheit.

Licht ist überhaupt eine wesentliche Kraft in Erika Poechs Bildern. Auch bei den Pigmenten und ganz besonders bei den Farbradierungen ist es, trotz der unterschiedlichsten Motive, immer das tragende Moment. Die Palette der Künstlerin ist bei allen, manchmal auch „dunkleren“ Inhalten immer positiv. Aufmunternd niedergeschrieben, „was der Seele gut tut“. Das gilt für die Landschaften, Stillleben und Reiseerinnerungen gleichermaßen. Alle ihre Bilder sind sie selbst, erfüllt von ihrer innersten Überzeugung: „Kunst ist Leben“.

Die Ausstellung wird bis zum 4. Juli gezeigt und ist Donnerstag und Freitag von 17 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 16 bis 20 Uhr geöffnet Das „SinnbilderSinngedichteSinn“ überschriebene Buch ist – als Vorzugsausgabe mit einer Grafik oder einem Aquarell – während der Ausstellungstage im Kulturhaus Holzapfel zu erwerben.


Erika Poech

Erika Poech, Mit Bildern sprechen - mit Worten malen. SINN-BILDER-SINN-GEDICHTE-SINN, Aphorismen, Gedichte, Texte und Gedanken zur Kunst
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